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Konzertabsage!!!

Das geplante Konzert am 01.10.2022 um 20.00 Uhr in Kloster Neuendorf fällt leider krankheitsbedingt aus.

Jahreslosung 2022:

Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.    Johannes 6,37

Monatsspruch September

Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit.                                                                                                                                                       Sirach 1,10

Liebe Gemeindeglieder und Freunde des Pfarrbereiches Kloster Neuendorf!

Liebe Gemeindeglieder und Freunde des Pfarrbereiches Kloster Neuendorf,

in der Losung für den heutigen Tag hieß es: Dem Herrn, eurem Gott, sollt ihr dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen. Brot und Wasser, diese existenziellen Dinge ermöglichen Leben. Wenn ich das auf mein Herz nehme, dann schwindet die Angst davor, dass es bestimmte Dinge nicht mehr in der Fülle geben wird, wie sie uns viele Jahre zur Verfügung standen.  Der Mensch, braucht so wenig zum Leben, aber die Werbung suggeriert uns nach wie vor, dass wir so viele Dinge bräuchten, damit unser Leben an Lebensqualität gewinnt und überhaupt. Wenn es inzwischen in den vielen Gesprächen der Gemeindeglieder darum geht, was es alles nicht mehr gibt, dann fallen mir all die Dinge ein, die meine Großeltern verwendet haben, um ihren Lebensalltag zu gestalten und ihre Mahlzeiten zuzubereiten. Es gab im Haushalt meiner Großmutter kein Sonnenblumen- und Rapsöl. Sie hat mit Schmalz und Speck ihre Gerichte bestritten. Das, was an Viehzeug auf dem Hof herumlief, wurde auch nicht mit irgendwelchem Kraftfutter gefüttert. Als noch niemand von Bio sprach, lebten unsere Altvorderen „Bio“! Die Kühe gaben die Milch, die Schweine wurden mit Gras, Brennnessel, Schrot und Kartoffeln gefüttert, die Hühner und Enten liefen auf den angrenzenden Wiesen herum, der große Garten gab alles her, um über die Runden zu kommen. Die Großeltern fuhren nicht in den Urlaub, dafür hatten sie gar keine Zeit. Aber der Sonntag war Sonntag, mit Kirchgang und am Nachmittag gab es Hefekuchen und Besuch. Es wurde vor und nach den Mahlzeiten gebetet. Nichts wurde für selbstverständlich erachtet. Alles was sie empfingen, empfingen meine Großeltern aus Gottes Hand. So war das und es war nicht das Schlechteste.

Sie hier, im ländlichen Bereich, kennen Ähnliches. Viele von Ihnen bewirtschaften noch ihren Garten und bei der jetzigen Preisentwicklung denken viele von uns darüber nach, den Garten vielleicht wieder intensiver zu bewirtschaften und die angelegten Rasenflächen, vielleicht anderweitig zu nutzen. Viele, jedenfalls in unsere Nachbarschaft haben sich wieder Hühner angeschafft, Federvieh überhaupt, weil die Menschen einfach wieder wissen wollen, was sie essen und man leider Gottes der Lebensmittelindustrie nicht trauen kann und die Politik dafür interessanter Weise Jahre braucht, um die dementsprechenden Weichen zu stellen.  In anderen Bereichen geht das, wir uns allen vorgeführt wurde, von heute auf morgen. Seltsame Prioritäten!

Brot und Wasser werden gesegnet sein, wenn wir dem Herrn dienen. Hier gibt es einen Bedingungssatz. Den gilt es auszuhalten. Es heißt eben nicht, dass du tun und lassen kannst was du willst und dein Brot und Wasser werden gesegnet sein.

Und jeder von uns kann sich jetzt fragen, an welchen Stellen dienen wir dem Herrn und wie dienen wir dem Herrn?

Jeder von uns, wird zu anderen Antworten kommen. Aber toll zu wissen, wodurch unser Brot und Wasser gesegnet sein wird! Das mag ich an der Schrift.

Bleiben Sie behütet und voller Gottvertrauen – Ihr Pastor Jürgen Brilling